Zur unerwünschten Person hat sein Eifer ihn gemacht: Elijas Leben ist bedroht und er muss fliehen. Am Ende seiner Kräfte, sieht er alles gescheitert, hadert mit Gott und seinem Leben. Gott stärkt seinen Propheten und schickt ihn weiter. Im Gotteswort am Horeb erfährt Elija, dass die Geschichte Gottes mit Israel weitergehen wird. Er selbst (Elija) ging eine Tagesreise weit in die Wüste hinein. Dort setzte er sich unter einen Ginsterstrauch und wünschte sich den Tod. Er sagte: Nun ist es genug, Herr. Nimm mein Leben; denn ich bin nicht besser als meine Väter. Dann legte er sich unter den Ginsterstrauch und schlief ein. Doch ein Engel rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Als er um sich blickte, sah er neben seinem Kopf Brot, das in glühender Asche gebacken war, und einen Krug mit Wasser. Er aß und trank und legte sich wieder hin. Doch der Engel des Herrn kam zum zweiten Mal, rührte ihn an und sprach: Steh auf und iss! Sonst ist der Weg zu weit für dich. Da stand er auf, aß und trank und wanderte, durch diese Speise gestärkt, vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Gottesberg Horeb.
2. Lesung Eph 4, 30–5, 2
Jesus verpflichtet die Seinen auf die Liebe. Die Frage nach den Grundhaltungen des Lebens als Christin, als Christ, ist eine Frage nach dem, was der Liebe gemäß ist. Beleidigt nicht den Heiligen Geist Gottes, dessen Siegel ihr tragt für den Tag der Erlösung. Jede Art von Bitterkeit, Wut, Zorn, Geschrei und Lästerung und alles Böse verbannt aus eurer Mitte! Seid gütig zueinander, seid barmherzig, vergebt einander, weil auch Gott euch durch Christus vergeben hat. Ahmt Gott nach als seine geliebten Kinder, und liebt einander, weil auch Christus uns geliebt und sich für uns hingegeben hat als Gabe und als Opfer, das Gott gefällt.