Vatikan. Drei Jugendlichen aus jedem Erdteil hat der Papst in seiner Sommerresidenz Castel Gandolfo Herberge angeboten. Johannes Paul wollte damit den Privathaushalten in Rom und Umgebung ein Beispiel geben, mehr Gäste, die vom 14. bis 20. August am Weltjugendtreffen teilnehmen, aufzunehmen. Bis letzte Woche standen nur 30.000 Privatquartiere zur Verfügung. Für 650.000 Jugendliche gibt es Plätze in öffentlichen und kirchlichen Einrichtungen. Erwartet wurden 1,5 Millionen Teilnehmer/innen.
Gegen Verbot rechter Partei
Berlin. Während das deutsche Verfassungsgericht und politische Parteien über ein Verbot rechtsextremer Parteien (z. B. NDP) beraten, sprach sich der deutsche Caritasverband dagegen aus. Verschärfte Parteiengesetze und Verbote trügen wenig zur Bekämpfung der eigentlichen Ursachen von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit bei. Die Caritas fordert eine seit Jahren vergeblich eingemahnte Konzeption der Regierung zur aktiven Gestaltung der Zuwanderung. Die Bevölkerung müsse Klarheit über die „notwendige, aber auch begrenzte“ Zuwanderung von Ausländern haben und sie müsse aktiv in die notwendigen Integrationsbemühungen eingebunden werden. Bischof Reinelt von Dresden forderte zudem verstärkte Mittel für die Jugendarbeit.
Ökumene verstärken
Berlin. Die katholische und evangelische Kirche in Deutschland wollen den ökumenischen Dialog verstärken. Am 4. September soll eine gemeinsam erarbeitete Erklärung zu heißen Fragen wie Heiligenverehrung, Amt und Kirchenverständis vorgelegt werden. Damit soll die Diskussion angeregt werden.