Wenn es dir gelingt, eine Viertelstunde oder mehr für eine dieser Formen des Zeit-Nehmens und des Zeit-Erlebens freizuhalten, darfst du ein Feld obiger „Zeit-Blüte“ mit einer deiner Lieblingsfarben gestalten.
T wie Traumplätzchen: Such dir ein Traumplätzchen im Freien oder auch in der Wohnung. Dort kannst du immer dann, wenn dir langweilig ist, wenn du dich einsam, traurig oder enttäuscht fühlst, eine kleine Zeitreise in deine Fantasiewelt unternehmen. Vielleicht schreibst du danach etwas davon auf oder lässt jemanden aus der Familie, von deinen Freunden an der Traumreise teilnehmen. N wie Natur: Such dir ein Stück Natur, nimm dort Platz, werde ganz ruhig und nimm bewusst all das auf, was sich dir an Lebendigem und Staunenswertem bietet! D wie Dinge: In vielen Dingen, die dir im Alltag begegnen, liegt viel Lebenszeit. Könnten diese Gegenstände sprechen, hätten sie oft eine aufregende Lebensgeschichte zu erzählen. Sammle solche Alltagsgegenstände, die ein großes Maß an Lebenszeit in sich tragen (Beispiele: ein Taschenmesser, ein alter Krug, ein Buch ...). Du könntest sie „zum Leben erwecken“ und eventuell einen Aufsatz darüber schreiben. H wie Helfen: Zeit wird oft besonders kostbar, wenn du jemandem deine Hilfe anbieten kannst. Bald spürst du, dass diese Zeit, in der du ganz für jemanden da bist, letztlich auch zum Zeitgeschenk für dich werden kann. B wie Beobachten: Das Wachsen in der Natur kennt keine unnötige Hast und Eile, alles hat dort seine Zeit. Beobachte be-wusst das Wachsen einer Pflanze, die Entwicklung eines Tieres und gestalte dazu eine kleine Fotoreportage mit einem Zeitraster oder mach dir dazu kurze Tagebuchnotizen! Du wirst sehen, wie du dabei neu „Geduld haben“ lernst und auch „Zeit haben“ neu entdeckst.
K. H. Übrigens: Die heurige Landesausstellung ist dem Thema „Zeit“ gewidmet. Wäre das nicht ein netter Familien-Ausflugstipp?