Seit 12. August ist das Turiner Grabtuch wieder öffentlich zu besichtigen. Bei der letzten Ausstellung vor zwei Jahren waren mehr als zwei Millionen Menschen zu dieser berühmten Reliquie gepilgert. Die für heuer nicht vorgesehene öffentliche Ausstellung wurde vom Papst angeordnet, damit die Pilger, die aus aller Welt zum Heiligen Jahr nach Rom kommen, auch die Chance haben, das Turiner Grabtuch zu besuchen. Die ersten Besucher am Samstag waren Jugendliche, die auf dem Weg zum Weltjugendtreffen in Rom in der Erzdiözese Turin Station gemacht hatten. Wissenschaftlich ist bis heute umstritten, ob das Stoffstück mit dem Körperabdruck eines Gekreuzigten ein Grabtuch aus der Zeit Jesu oder ein mittelalterliches Kunstwerk ist.