Die weltweit erste und „echte“ Menschenjagd im Internet ist beendet, das Kopfgeld von 150.000 Schilling heimste die Jägerin, eine „Bild“-Reporterin, ein. Das Tag und Nacht zur Jagd freigegebene Opfer wurde gefasst. Nach „Big Brother“ und vor „Expedition Robinson“ sorgt die Kopfgeldjagd „Reality Run“ dafür, dass das Kopfschütteln nicht abreißt. Roger, das Opfer, sollte sich 24 Tage lang in Berlin verstecken. Um seine Pflichtaufgaben zu erfüllen, musste er den Unterschlupf verlassen. Das Opfer war verkabelt, eine Digitalkamera lieferte Bilder live ins Internet. Nach nur acht Tagen ist ausgespielt. Während weltweit 45 Millionen Menschen auf der Flucht sind und um ihr Leben kämpfen, kann sich Roger darüber freuen, dass alles nur ein „lustiges“ Spiel war. Für Millionen ist die „Menschenjagd“ wirklich bitterer Ernst.