Die Neugestaltung des Kirchenraumes in Gallneukirchen sorgt für Diskussionen.
Seit drei Jahren beschäftigt sich ein Arbeitskreis mit der Neugestaltung der Pfarrkirche. Der Plan von Architekt Franz Riepl findet nicht nur Zustimmung. Zwei Neuerungen bereiten manchen Pfarrangehörigen Sorgen: Statt des Mittelgangs ist ein Block von Bänken geplant, der links und rechts durch Gänge erschlossen werden soll, zweiter Diskussionspunkt ist das Hereinrücken von Altar, Ambo und Priestersitz in den Hauptfeierraum. Weiters ist vorgesehen, die Empore zu reduzieren. Dadurch kann das Westfenster frei gestellt werden. Mit dem Öffnen der Fenster im Hauptschiff wird der Raum insgesamt heller. Geplanter Baubeginn ist Ostern 2001.Dass eine Gruppe Einspruch erhebt, ist für Pfarrer Johann Altendorfer „legitimes Recht“. Er bedauert allerdings, dass manche in dieser Gruppe andere Leute verunsichern. „Das sind Dinge, die die Leute gewohnt sind“, zeigt er Verständnis, „da finde ich die Diskussionen nicht so schlimm. Aber es darf nicht dazu kommen, dass wir uns auseinander dividieren.“Die Kosten von rund 30 Millionen Schilling muss zu 30 Prozent die Pfarre tragen. Ein Beitrag dazu ist der Flohmarkt mit Pfarrfrühschoppen am 8. und 9. September, mit Versteigerung jeweils um 10 Uhr und Kindertheater „Knozi und Knazi“ im evangelischen Pfarrsaal (Samstag 10.30 Uhr und Sonntag 14 Uhr).