Als erste Diözese Österreichs hat die Diözese Linz für ihre knapp 1000 Laien-Mitarbeiter/ innen mit den zuständigen Gewerkschaften einen Kollektivvertrag ausgehandelt, der mit 1. Jänner 2001 in Kraft tritt. Unterzeichnet wird der Vertrag am 11. September 2000 durch Bischof Maximilian Aichern und die Gewerkschaftspräsidenten Hans Sallmutter (GPA) und Fritz Neugebauer (GÖD).
Drei zentrale Punkte des neuen Kollektivvertrages sind: - die Verkürzung der Arbeitszeit auf 37,5 Wochenstunden, - ein modernes Bezahlungssystem (höhere Einstiegsgehälter bei weniger Verdienststeigerung sowie funktionsbezogene Bezahlung) - und die Umstellung der Pensionsvorsorge auf eine Pensionskasse. Ziel der Veränderung ist es, die Personalkosten langfristig einzubremsen. Ausgenommen vom neuen Schema sind die Mitarbeiter/ innen der Caritas, für die derzeit ein österreichweiter Kollektivvertrag verhandelt wird. Mit einem Brief an alle Mitarbeiter/innen in diözesanen Einrichtungen und in Pfarren wirbt Bischof Aichern um Verständnis für das neue Dienst- und Besoldungsrecht. Darüber hinaus sind interne Informationsveranstaltungen geplant, die den möglichst vollzähligen und reibungslosen Umstieg aller Betroffenen zum Thema haben.