Mit fast vier Millionen Schilling unterstützt der Osthilfe-Fonds der Diözese Linz im heurigen Jahr pastorale Projekte in den Partnerdiözesen.
Unterstützt werden Projekte in Alba Julia (Rumänien), Budweis, Mostar (Bosnien und Herzegowina) und Weißrussland. An erster Stelle stehen Projekte zur Ausbildung von Laien für Katechetik und Mitarbeit in der Seelsorge, Investitionen im kirchlichen Schulwesen und andere Initiativen für Kinder und Jugendliche, mit insgesamt 2,100.000 Schilling. Gefördert werden hauptsächlich die Katechetischen Institute in Mostar, Grodno und Baranowitschi (Weißrussland) und die Bischöflichen Gymnasien in Budweis und Alba Julia.
Kirchenbauten und Medien
An zweiter Stelle mit rund 600.000 Schilling stehen Zuschüsse zu drei Kirchenbauten und zur Instandsetzung von Pfarrhäusern.Mit rund 500.000 Schilling werden Medien gefördert: Zwei Kirchenzeitungen erhalten Zuschüsse zur technischen Ausstat-tung, religiöse Zeitschriften in Weißrussland sind auf einen Zuschuss angewiesen, weil der Verkaufserlös weit unter den Kosten liegt. Die Gläubigen könnten keinen kostendeckenden Preis zahlen. Weitere rund 500.000 Schilling verteilen sich auf kleinere Projekte. Ein Restbetrag ist für noch zu erwartende Ansuchen rückgestellt. Die vier Millionen Schilling stammen aus der Kirchensammlung vom Februar 2000 mit 1,360.000 Schilling, aus Kirchenbeiträgen (0.33 Prozent) von rund 2,200.000 Schilling. Einzelspenden mit 136.000 Schilling und ein Restguthaben aus dem Jahr 1999 mit rund 300.000 Schilling ergeben die Summe von vier Millionen Schilling. Bischof Aichern dankt anlässlich der Veröffentlichung des Rechenschaftsberichtes allen Spender/innen und weist auf die schwierigen Bedingungen für die Seelsorge in den Partnerdiözesen hin. Bischof Aichern: „Helfen wir weiter zusammen, dass die Menschen in unseren Partnerdiözesen aus unserer Solidarität Freude und Zuversicht schöpfen können.“