Nicht nur für private Haushalte ist „Energiesparen“ ein Thema. Ein Projekt regt Pfarren an, ihren Energieverbrauch unter die Lupe zu nehmen.
Das Projekt „Energiebuchhaltung in kirchlichen Gebäuden“ wird vom Fachausschuss „Handeln für die Schöpfung“ des Pastoralrates der Diözese Linz durchgeführt.Anfang Oktober erhalten die Verantwortlichen in den Pfarren einen Fragebogen, mit dem sie den Gesamt-Energieverbrauch in ihren Gebäuden in den letzten drei Jahren ermitteln können. Aus den Daten, die an den Fachausschuss zurückgeschickt werden, errechnet dieser die Energiekennzahl für die Gebäude.
Pfarren im Vergleich
Außerdem werden die Ergebnisse mit ähnlichen Gebäuden in anderen Pfarren verglichen. Das Ergebnis des Vergleichs geht wieder an die jeweilige Pfarre zurück. Bei einem ähnlichen Projekt des Landes Oberösterreich waren Einsparungen in Millionenhöhe möglich. Die Pfarren haben so die Gelegenheit, Schwachstellen beim Energieverbrauch zu entdecken und beseitigen zu können und damit in Zukunft Energie und damit Geld zu sparen.
Einkaufsgemeinschaften
Beim Fragebogen wird auch nach dem Energieträger gefragt. Mit den Ergebnissen könnten später „Einkaufsgemeinschaften“, zum Beispiel für Gas, organisiert werden.Das Ziel des Projekts war für die Fachausschuss-Mitglieder von Anfang an eindeutig: Der Energieverbrauch in den kirchlichen Gebäuden soll insgesamt reduziert werden. Die Fragebögen werden im Oktober an alle Pfarren geschickt. Die Projekt-Ausführenden hoffen natürlich auf rege Teilnahme.