Sr. Agnes-Birgitt Hofer gehört der Gemeinschaft „Schwestern Oblatinnen des heiligen Franz von Sales“ an. Sie lebt im Ordenshaus in Linz-Urfahr (Kapellenstraße).
Seit längerer Zeit bin ich nicht mehr im Schul- und Erzieherdienst tätig, aber ich habe natürlich in der Gemeinschaft meine Aufgaben. Die Buchhaltung ist eine meiner Tätigkeiten, eine weitere die Übersetzung der französischen Berichte und Briefe aus dem Mutterhaus in Troyes (Frankreich). Ich war ein Jahr in Frankreich und habe in dieser Zeit auch an einer unserer Schulen Deutsch unterrichtet, was keine kleine Herausforderung war, da meine französischen Sprachkenntnisse anfangs nicht perfekt waren, aber es ist ganz gut gegangen. Die Gemeinschaft ist eine große Stütze für mein Leben, denn jede Schwester ist bemüht, das Ihre dazu beizutragen, je nach Fähigkeit und Aufgabe. Im Monat November bildet bei uns das Totengedenken einen geistlichen Schwerpunkt. Am Allerheiligentag, an dem in der Kirche als Evangelium die Seligpreisungen verkündet werden, ist es üblich, Kärtchen mit einer der acht Seligkeiten zu ziehen. Ich lese auf meinem Zettel: „Selig, die ein reines Herz haben, denn sie werden Gott schauen“. Da habe ich eine große Aufgabe vor mir, in diesem kommenden Jubiläumsjahr der Barmherzigkeit. Auch ziehen wir Zettel mit den Namen der verstorbenen Schwestern, die wir dieses Jahr besonders in unser Gebet einschließen werden. www.oblatinnen.at