Die „Kyoto-Gase“ (Kohlendioxid, Methan, Distickstoffoxid/Lachgas, wasserhaltige Fluorkohlenwasserstoffe, perfluorierte Kohlenwasserstoffe und Schwefelhexafluorid) nehmen zu. Soviel Fachchinesisch verstehen wahrscheinlich die wenigsten. Ihre Übersetzung ist schon klarer: Die Treibhausgase steigen! 1990 lag der Gesamtausstoß dieser (unterschiedlich stark auf das Klima schädigend wirkenden) Gase in Österreich bei 77 Millionen Tonnen. 1998 schon bei 80 Millionen Tonnen. In Kyoto nahmen sich die unterzeichnenden Länder vor, im Jahresschnitt zwischen 2008 und 2012 auf 67 Millionen Tonnen zu reduzieren. Der Trend sollte also rückläufig sein, er ist aber steigend! Österreich liegt etwa neun Prozent über dem Sollwert. Umweltminister Wilhelm Molterer und Finanzminister Karl-Heinz Grasser haben dem Ministerrat eine Klimaschutz-Strategie vorgelegt. Danach seien die Erfolg versprechendsten Maßnahmen die thermische Althaussanierung, der verstärkte Einsatz erneuerbarer Energieträger und der Ausbau der Fernwärme
- Temelin und die EU
Die Landeshauptleute von Oberösterreich und Niederösterreich, Dr. Josef Pühringer und Dr. Erwin Pröll, konnten am Donnerstag der Vorwoche mit Eneko Landaburu, dem höchsten EU-Beamten für die Erweiterung der EU sprechen. Thema war Temelin. Landaburu meinte, auf Grund der rechtlichen Situation sei Temelin kein Beitrittshinderungsgrund für Tschechien. Die Sache werde sich aber mit Sicherheit auf das Tempo der Beitrittsverhandlungen auswirken. „Denn es gibt keine Verhandlungsrunde mit Tschechien, in der Temelin nicht zur Sprache kommt.“