- Entführt. In Kolumbien ist der 32-jährige spanische Jesuit Alejandro Matos von einem bewaffneten Kommando überfallen und verschleppt worden. Der Diakon hatte versucht, für Angehörige von Entführunsopfern mit der Guerilla-Bewegung ELN zu verhandeln.
- Ende. Der Erzbischof von Boston, Kardinal B. F. Law, forderte die US-Regierung auf, das aus der Zeit des Kalten Krieges stammende Wirtschaftsembargo über Kuba aufzuheben.
- Missverstanden. Papst Johannes Paul bedauerte, dass die Erklärung „Dominus Iesus“ zu zahlreichen Fehlinterpretationen geführt habe. Das Grundanliegen des Dokumentes sei eine Einladung an alle Christen, ihre Bindung an Christus, den Mittler allen Heils, zu erneuern und zu bekennen. Ausdrücklich sprach sich der Papst für einen verstärkten ökumenischen und interreligiösen Dialog aus.
- Crash-Kurs. Der Wiener Caritas-Direktor M. Landau hat die Sparpläne der Regierung heftig kritisiert: „Entweder die zuständigen Minister haben keine Ahnung von der sozialen Situation schwacher Gruppen, oder sie sind bereit, die Existenz von Menschen für ihren Budget-Crash-Kurs aufs Spiel zu setzen.“