Nach tagelangen Protesten hat der Präsident der Republik Jugoslawien, Slobodan Milosevic, den Wahlsieg seines Konkurrenten Vojislav Kostunica einbekannt und damit einen Machtwechsel ermöglicht. Zuvor hatte die serbisch-orthodoxe Kirche an die Sicherheitskräfte appelliert, den „Willen des Volkes anzuerkennen und einen friedlichen Wechsel zu ermöglichen“. Der Wandel zur Demokratie muss allerdings erst noch statfinden.