„Na, wie war’s in der Schule?“ fragte Mutter ihre Tochter Hanna wie üblich. „Ach, weißt du, die Lehrerin hat ein kompliziertes Wort an die Tafel geschrieben und uns gefragt, ob wir wissen, was dieses Wort bedeutet. Weil es dann aber niemand so richtig erklären konnte, hat sie uns ein Beispiel erzählt.“ „Und, was hat sie erzählt?“ „Na ja, du weißt ja, dass neben der Schule ein Heim ist für Ausländer, die nach Österreich geflüchtet sind und jetzt da bleiben möchten!“ „Na, du meinst das Asylantenheim, nicht wahr?” „Ja, genau! Jedenfalls hat uns die Frau Lehrerin erzählt, dass die Flüchtlinge gar nichts mitnehmen konnten von zu Hause und die Kinder kaum Spielzeug haben und so. Sie hat gemeint, wir hätten doch eh so viele Spielsachen daheim und wenn wir den Kindern etwas schenken, dann hätte das sehr viel mit diesem Wort zu tun.“ „Aha, aber kannst du mir jetzt vielleicht einmal sagen, wie dieses Wort heißt?“ „Ja, ich muss nur kurz überlegen ... Moment ... ah, jetzt weiß ich es wieder. Es heißt Solidarität!“ p Donata
Dazu passt folgende Information: Die Kirchenzeitung verleiht jedes Jahr einen „Solidaritätspreis“ für Menschen, die Besonderes für andere geleistet haben. Diesmal wurden in der Kategorie „Kinder und Jugendliche“ wieder außergewöhnliche Leistungen ausgezeichnet. Die Namen werden wir in der Nummer 44 verraten. Die Ehrung erfolgt am 30. Oktober im Linzer Landhaus.