„Es ist eine Tragik unser Kultur, dass sie bislang glaubte, nur wenn man die Welt mit wissenschaftlicher Objektivität betrachtet, entdeckt man das Betriebsgeheimnis der Natur“, meinte der Linzer Dogmatiker Dr. Franz Gruber bei der Auftaktveranstaltung zur Reihe „Stolpersteine in der Bibel“ am 9. Oktober. Wissenschaft, Politik und Religion müssten auf eine neue Basis gestellt werden. Entscheidende menschliche Fragen bleiben in der rasanten wissenschaftlich-technischen Entwicklung ohne befriedigende Antworten, meinte der Linzer Ethiker Dr. Helmut Renöckl. Ob Menschen dabei das Durchhalten menschenwürdiger Ziele zuzutrauen wäre, stellte er in Frage.