Das ehrgeizige Projekt, nicht mehr Energie zu verbrauchen, als vor Ort gewonnen werden kann, hat die Linzer Pfarre Guter Hirte erreicht.
Die alte Gasleitung ist gekappt. 200 Quadratmeter Photovoltaik-Anlage und 70,4 Quadratmeter herkömmliche Solarkollektoren müssen reichen. Dazu kommt noch eine deutlich verkleinerte Hackschnitzelanlage. Seit Samstag, 14. Oktober ist das Pionierprojekt im Vollbetrieb. Zu Mittag produziert die Anlage mehr Strom, als gebraucht wird. Der Überschuss geht ins Netz. Bei Voranmeldung zeigt die Pfarre ihr Projekt gerne her. In der Sakristei hat man sich zusätzlich für eine Alternative entschieden. Statt teurer Isolierung soll sogenannte „Thermoshield-Farbe“ für eine 30-prozentige Energieeinsparung sorgen. Ein Jahr lang hat hat es vom Beschluss bis zur Fertigstellung gedauert.Verbunden mit der Energieversorgung in der eigenen Pfarre gibt die Pfarre 50 Prozent der Einsparung für ein Entwicklungsprojekt weiter: Solarkocher mit Plänen werden nach Afrika geschickt – samt Werkzeugen und Plänen zum Selberbauen.