Es darf nicht die Staatsbürgerschaft entscheidend sein, ob eine Familie ein Recht auf Zusammenleben hat oder nicht. Das betonte die Vorsitzende der Katholischen Frauenbewegung Österreichs, Margit Hauft, letzte Woche in Kremsmünster. Die „kalte Sachlichkeit der Quotendebatte“ müsse einer Diskussion weichen, die die betroffenen Menschen in den Mittelpunkt stellt. Jede Familie sei gleich viel wert und für die kfb ein unantastbarer Wert, betonte Hauft. Sie widersprach damit dem Beschluss der Regierung, vermehrt Computerfachleute aus dem Ausland nach Österreich zu holen ohne dafür die Quote für den Zuzug zu erhöhen. Konkret bedeutet das, dass der bereits bestehende Rückstau bei der Familienzusammenführung nicht, wie versprochen, aufgelöst, sondern verschärft wird. Die Innenminister Strasser beantragte zusätzliche Quote für Computerfachleute lehnte die FPÖ ab.