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Zum Start der Obstsaison zog die Landwirtschaftskammer OÖ letzte Woche am Kronbergerhof der Familie Roithmeier in Scharten eine erste Bilanz: In diesem Jahr verursachte die Trockenheit bis zu 50 Prozent Schäden beim Kernobst.
Die Hauptprobleme sind Sonnenbrand, zu kleine, vermarktungsunfähige Früchte und Baumausfälle in jungen Anlagen. Dazu kommt noch der internationale Wettbewerbsdruck, den Österreich aufgrund seiner hohen Sozial-, Umwelt- und Qualitätsstandards sowie Lohnkosten stark zu spüren bekomme.
Aus diesen Gründen seien Investitionen in Schutzeinrichtungen wie Bewässerungssysteme und Hagelnetze sowie in die Forschung nötig.
Außerdem wird im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) die Aufnahme der Außenmechanisierung in die Investitionsförderung gefordert.
Laut den heimischen Obstbauern müssten auch die Direktvermarktung und eine umfassende Herkunftskennzeichnung weiter gefördert werden.
Darüber hinaus sollte das Bewilligungsverfahren für Bewässerungsanlagen vereinfacht werden.
Zudem sollte eine Ernteversicherung gegen Dürreschäden auch für weitere Obstkulturen – neben Apfel und Holunder – zur Verfügung stehen.
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