Im Heiligen Jahr 2000 führte eine Kirchenzeitungs-Reise von Freitag bis Sonntag der Vorwoche nach Aquileia in Friaul. Von hier aus kam der Glaube in den ersten Jahrhunderten des Christentums über die Alpen bis an die Donau. 50 Reiseteilnehmer/innen erlebten unter der Geistlichen Leitung von Bischof Maximilian Aichern eine geistlich wie kulturell bedeutende Region mit der herrlichen Basilika als kulturelles Zeugnis frühen Glaubens. Besonders rührend dabei war die Tatsache, dass Bischof Aichern zu seiner eigenen Überraschung vor dem Originalbild des Hl. Hillarius stand, dessen Bild ihn in seinem Brevier als Lesemarke begleitet. Aquileia, einst viertgrößte Handelsstadt des Römerreiches, war Ausgangspunkt vieler späterer Märtyrer und Glaubenszeugen. Auch in das oberösterreichische Lorch kam von dort her der Glaube.