„Raum für die Jugend“ war der Wunsch einiger Engagierter in Kremsmünster. Er ist in Erfüllung gegangen.
Zum Bersten voll war das Jugendimpulszentrum im Stift Kremsmünster beim Festakt zur Eröffnung am vergangenen Sonntag. Im neuen Jugendzentrum sollen alle Jugendlichen „Gemeinschaft und Kreativität“ ausleben können, sagte Ernst Dobetsberger, Obmann des Trägervereins „Jugendnetzwerk Kremsmünster“. Abt Oddo Bergmair musste sich den Weg durch die Menschenmenge bahnen, als er jeden Raum des Zentrums segnete. Pfarrer P. Christoph Eisl vermerkte stolz, dass die Pfarre von Anfang an bemüht war „keine Bude“, sondern „das Beste vom Besten“ zu schaffen.
Die Räume sind nicht nur für die Jugend der Pfarre Kremsmünster offen, sondern für die ganze Region. Im „Jam“ hat Franz Mayr, der Dekanatsleiter der Kath. Jugend sein Büro, und auch die Leiterin der Regionalstelle, Elisabeth Seidlmann, arbeitet hier.
Josef Hölzl von der Fachstelle für Jugendleiter/innen und -zentren der Diözese meinte, dass Jugendarbeit vorwiegend „Kleinarbeit von Mensch zu Mensch“ sei, und dabei wünschte er dem „Jam“ viel Erfolg.
Das Logo:
Der Name „Jam“ kann mehrfach gedeutet werden: Er steht für „Jugend at (im) Meierhof; „jam-session“ ist ein Begriff aus der Musik: Musiker/innen treffen sich, jede/r lässt Ideen einfließen und etwas neues Ganzes entsteht. „Jam“ heißt aus dem Englischen übersetzt Marmelade. Das „at“ (@) im Logo ist gewellt. Weil das „Jam“ beim Wassergraben im Stift zu finden ist und von dort aus Impuse wie Wellen in die ganze Region wirken sollen.