Fragen der Familie, Arbeitswelt und Kirche sowie das Atomkraftwerk Temelin sprach Margit Hauft, Diözesanleiterin der Katholischen Frauenbewegung (kfb), beim Diözesantag an. 1200 Frauen kamen zu dieser Veranstaltung am 21. Oktober nach Kremsmünster in die Sporthalle. Hauft stellte klar: „Wenn wir die Zusage Gottes ernst nehmen, der uns nach seinem Ebenbild erschaffen hat, uns Frauen genauso wie die Männer, werden wir uns nie damit abfinden können, dass es kirchliche Ämter gibt, die für uns Frauen verschlossen sind.“ Prof. Peter Hofer, der geistliche Assistent der kfb Österreich, feierte mit den Frauen Eucharistie. Er wurde am Altar unterstützt von den beiden Pastoralassistentinnen Claudia Hasibeder und Angelika Paulitsch.
„wert-voll-leben“
Zum Motto des Diözesantags „wert-voll-leben“ brachte die Referentin Julia Onken (siehe auch Seite 32) einen Schuldbekenntnis-Text aus einem schwedischen Frauengottesdienst. Darin heißt es unter anderem: „Ich bekenne, dass ich keinen Glauben an meine eigenen Möglichkeiten gehabt habe, mich selbst nicht gleich viel geliebt habe wie die anderen ...“ Onken ermutigte die Frauen zum selbstachtenden Umgang.
Frauenhaus
Zahlreiche Gäste besuchten eine Benefizveranstaltung für das Frauenhaus Innviertel am 12. Oktober. Zum Gelingen der Veranstaltung haben verschiedene Künstler/innen beigetragen. Seit der Eröffnung im Juni 1999 hat das Frauenhaus 48 Frauen und 59 Kindern Schutz vor familiärer Gewalt geboten. 80 Frauen erhielten ambulant Hilfe. Telefonisch wurden 216 Personen beraten. Das Haus bietet Platz für sechs Frauen und zwölf Kinder. Sie erhalten Unterstützung zur Bewältigung der Gewalterfahrung. Info: Tel. 07752/717 33.