- Kirchenzeitung der Diözese Linz, Sr. Teresa Hametner
Die Persönlichkeit des Priesters Sebastian Schwarz (1809–1870) und seiner ersten „Gefährtin“ Sr. Franziska Wimmer (1824–1886) stehen am Beginn der Geschichte der Franziskanerinnen von Vöcklabruck vor 150 Jahren. Das große Gottvertrauen und Sendungsbewusstsein dieser beiden Menschen sind uns Schwestern heute ein hoffnungsvolles Zeichen und ein stärkender Impuls, den Weg in die Zukunft als Schwesterngemeinschaft im Geist des hl. Franz von Assisi zu gehen. Beim Generalkapitel im August dieses Jahres haben wir uns als Gemeinschaft dazu entschlossen, an unsere Quellen zurückzukehren. Dies meint, im eigenen Leben Ausschau zu halten nach den Erfahrungen der Barmherzigkeit und des Mit-Leidens Gottes in seiner vielfältigen Gestalt, es meint, sich neu einzulassen auf seine Gegenwart in Wort und Eucharistie und in den alltäglichen Begegnungen und Ereignissen. Aus dieser Rückkehr zu den Quellen unserer Gemeinschaft erwächst neben den vielfältigen Apostolatsaufgaben, in denen wir schon lange daheim sind, unser besonderer Einsatz für Menschen. Es geht uns um: - Hilfe und Begleitung für Frauen in Krisensituationen, - Einsatz für soziale Gerechtigkeit, besonders in unseren eigenen Betrieben, - das Ja zum Leben von der Empfängnis bis zum Tod, verbunden mit der Unterstützung der betroffenen Menschen, - Unterstützung der „Allianz für den Sonntag“, - ideelle, materielle und personelle Hilfe in Missionsländern, - Öffnung der Gemeinschaft für „Freunde der Franziskanerinnen“, - Einbindung unserer MitarbeiterInnen in die franziskanische Spiritualität durch Mitarbeiterbegleitung, - das Geistliche Zentrum im Mutterhaus als ein Ort für Menschen, die sich, dem Mitmenschen und Gott intensiver begegnen möchten.
Wir sind als Pilgerinnen im Glauben unterwegs und wollen das Wenige, das wir haben, mit den Menschen teilen, um uns gegenseitig im Glauben und im Leben zu stärken.Wer uns näher kennen lernen will, ist herzlich eingeladen, ins Geistliche Zentrum im Mutterhaus zu kommen, um mit uns das Leben zu teilen.