"Alle Heilige und Heiliginnen Gottes. Bittet f?r uns"
Inschrift aus dem 18. Jhdt. in der Kapelle in Feld bei Matrei in Osttirol (?sterreich)
? Foto: Franz Josef Rupprecht, A-7123 M?nchhof,
Raiffeisenkasse M?nchhof, Konto.-Nr.: 17.608
Bei näherer Betrachtung stellt sich heraus, dass diese Inschrift bereits aus dem 18. Jahrhundert stammt. Sie wurde erst kürzlich bei Renovierungsarbeiten in einer Kapelle in Feld bei Matrei entdeckt. Zu jener Zeit war es um die „Sache der Frauen“ in Kirche und Gesellschaft noch schlecht(er) bestellt.Wenn eine Sprache das weibliche Geschlecht ständig negiert, so fällt es auch kaum auf, dass Frauen in vielen Bereichen des (Arbeits-)Lebens nicht vorkommen. Umgekehrt spiegelt die Sprache genau diese Realität wider. Mit den „Heiliginnen“ ist der Künstler dem heutigen Bestreben eine geschlechtsneutrale Sprache zu verwenden, ja bereits um Jahrhunderte voraus gewesen.
Lust.Macht.Mut
Ihre neue Frauenpolitik möchten die ÖVP-Frauen beim Frauenkongress in Gmunden vorstellen. Unter dem Motto „Stark.Schwarz.Weiblich“ will Maria Rauch-Kallat, Generalsekretärin der ÖVP und Bundesleiterin der ÖVP-Frauen, die ÖVP-Frauen sowie politisch nicht-gebundene aber interessierte Frauen zusammenführen. Frauen sind eingeladen, „mutig ihr Leben in die Hand zu nehmen“ und sich zu vernetzen. Mit: Prof. Rotraud Perner, Angela Orthner, Maria Rauch-Kallat, Waltraud Klasnic, Wolfgang Schüssel. Samstag, 4. November, 10-16 Uhr, Kongresshaus Gmunden. Anmeldung: Fax 01/401 26-109.