Im Herbst und in der Zeit vor Weihnachten herrscht Gedränge auf dem Spendenmarkt. Der Eindruck von leichtem Chaos ist nachvollziebar. Den Blick auf die Fülle der Bettelbriefe und die immer professioneller werdenden Spendenaufrufe gerichtet, entsteht Ratlosigkeit. Immer drängender und eindringlicher wird geworben, Tränen und Mitleid werden missbraucht, die Not ist zum Geschäft geworden. Wer Antwort sucht, muss unterscheiden lernen. Woche für Woche berichtet die Kirchenzeitung von größer werdender Armut bei uns und in aller Welt. Sie setzt sich ein für die, die mundtot gemacht werden, sie zeichnet Helfer/innen aus, berichtet über ihre Projekte, veröffentlicht Kontonummern und unterstützt mit dem Kirchenzeitungslogo gemeinsame Aktionen. Die Kirchenzeitung appelliert: lassen wir uns berühren von der geistigen und materiellen Armut – hier und in aller Welt. Verdrängen wir nicht, dass unsere Hilfe gebraucht wird. Wegschauen hilft niemand. Wer im Konflikt zwischen Geld und Gewissen einen Kompass braucht, scheue sich nicht zurückzufragen. Die Kirchenzeitung hat in Zusammenarbeit mit dem WEKEF einen Spendenratgeber veröffentlicht, den wir kostenlos zur Verfügung stellen.