Die Pfarre St. Peter am Wim-berg feierte nach sieben Monaten Bauzeit den Wiedereinzug in die renovierte Kirche.
Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes weihte Prälat Wilhelm Neuwirth, Propst des Stiftes St. Florian, den neuen Volksaltar und die neugestaltete Sakramentskapelle. Pfarrer Mag. Karl Arbeithuber dankte der Bevölkerung, ohne deren finanzielle Beiträge und ohne deren Mitarbeit die Renovierung unmöglich gewesen wäre. Gleichzeitig bat er all die Anspannungen, Differenzen und Stress, den ein Umbau mit sich bringt, „vor der Kirchentür abzulegen“ und hinter sich zu lassen. Nach den vielen freiwilligen Arbeitsstunden auf der Kirchen-Baustelle werde die Pfarre in nächster Zeit wieder einen Schwerpunkt auf den Aufbau des Glaubens legen, so der Pfarrer, denn ein Gebäude dürfe niemals Selbstzweck sein.
Damit trotz der Notwendigkeiten vor Ort der Blick für die Nöte der Menschen in der „Dritten Welt“ nicht verloren geht, übergab Arbeithuber eine Spende von 10.000 Schilling an die Aktion Sei so Frei der Katholischen Männerbewegung: „Wir dürfen die Leidenden nicht vergessen.“
Pfarrgemeinderatsobmann Dr. Franz Hehenberger betonte, dass die erneuerte Kirche ganz besonders ein Ort der Begegnung, des Feierns und des Friedens werden solle: „Ich wünsche uns allen, dass wir den Frieden in die Familien und in den Alltag tragen können.“ Die Kirche soll auch sensibel für die blinden Flecken machen, die den Blick für die Armut von Menschen verstellen.