„Nachdem die Unterbrechung der Aktivierung als faire Basis für das weitere Vorgehen von der tschechischen Regierung abgelehnt wird, sehen wir uns zu weiteren Blockadeaktionen an den Grenzübergängen gezwungen“, sagte Landtagsabgeordneter Mag. Otto Gumpinger als Sprecher des Österreichisch-Tschechischen Anti-Atom-Komitees (AAK). Mit der Plattform gegen Atomgefahr, dessen Geschäftsführer Josef Pühringer den Solidaritätspreis bekam (Foto), und den Bauern der Grenzregion organisiert das AAK die Grenzblockaden - „ein Akt der Notwehr“.
„Nicht alles, was machbar ist, ist auch ethisch vertretbar.“ So leitete Bischof Maximilian seine Unterstützung für den Protest gegen das AKW Temelin ein. Er teile die Bedenken vieler Menschen. Bau und Betrieb von Atomkraftwerken sind ethisch nicht mehr vertretbar. Die Risiken bleiben. Der Bischof dankte allen, die diese Sorgen teilen und dafür ein Zeichen setzen und den Dialog nicht abbrechen.Am 5. November jährte sich zum 22. Mal der Tag der Zwentendorfer Atomkraftwerks-Volksabstimmung (AKW-Stopp). Diesen Jahrestag nahm die Plattform gegen Atomgefahr zum Anlass, um den Dialog zwischen Bundeskanzler Schüssel und der besorgten Bevölkerung einzumahnen. Weil es bisher nur bei Ankündigungen blieb, werde bis 9. November die Grenze blockiert, sagte Pühringer.Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer hat bei der Solidaritätspreisverleihung Josef Pühringer wegen seines Engagements besonders gewürdigt.