tatt Adventkranz-Kerzen werden in der Kirche in Treffling im Advent Bilder „erleuchtet“.
Ausgangspunkt für die Bilder sind die Lesungen der Adventsonntage. Elisabeth Gradauer hat sie sinnbildlich auf Leinwand festgehalten. „Ich habe die Themen bekommen und der Inhalt und die Aussage für die Bilder war mir sofort klar“, erzählt die Malerin.Im ersten Bild wird der „Spross“ als Symbol für den erwarteten Messias verwendet. „Es zeigt, wie alles zu wachsen beginnt“, erklärt die Künstlerin. In der Lesung zum zweiten Adventsonntag kommt der „Glanz des Herrn“ als Lichtquelle vor. Das Bild für den dritten Adventsonntag verwendet die Aussage vom „Helden, der Rettung bringt“. Elisabeth Gradauer sagt dazu: „Die Spannung und das Ziehen ist da, die Farbe Rot gehört für mich auch zum Kampf.“ Im vierten und letzten Bild schließlich wird die Ruhe, der Friede und die Erlösung deutlich.
„Ich möchte im Advent statt der Predigt nur ein Bild ansehen mit den Leuten“, erklärt Pfarrassistent Franz Küllinger seine Idee. Er möchte auch einen Bezug zum Leben heute darstellen. Für Elisabeth Gradauer ist das ebenfalls in diesem Zyklus enthalten: „Es fängt an zu leben, dann kommt die Kraft, der Kampf und dann die Ruhe. Das ist für mich gleichzeitig eine Lebensgeschichte.“Für sie ist das Projekt auch deshalb interessant, weil so verschiedene Menschen, die einen Gottesdienst besuchen, damit auch einen neuen Zugang zu abstrakter Kunst bekommen.
Die Bilder sind in Acryl auf Leinwand gemalt. Sie werden bis zum 4. Februar in der Kirche in Treffling zu sehen sein.