23 Oberösterreicher haben sich im Rahmen ihres Grundwehrdienstes am 10. November firmen lassen.Zwei Tage haben sich die Firmkandidaten bei der Militärseelsorge in Ebelsberg intensiv auf ihre Firmung vorbereitet. Pastoralassistent Mag. Franz Landerl bemerkt einen deutlichen Anstieg an Firmwilligen im heurigen Jahr. Schon im Frühling ließen sich 20 firmen. Manche, vermutet Landerl, sehen beim Heer die letzte Möglichkeit, sich doch noch firmen zu lassen und so etwas ins Lot zu bringen. Die Firmung wurde mit 20 Salzburger Kollegen in der Mozartstadt gefeiert. Dass die jungen Männer die Sache sehr ernst genommen haben, zeigen Stellungnahmen am Ende der Vorbereitung: „Zuerst konnte ich mir wenig unter Firmvorbereitung vorstellen“, meinte einer, doch „mit der Zeit wurde es immer interessanter.“ „Ich habe nicht geglaubt, dass man mit der Bibel in so interessanter Weise arbeiten kann“, meinte ein anderer. Eine „neue Blickrichtung“ hätte er daraus gewonnen.