Ökumene ist unverzichtbarer Bestandteil der Kirche, betonen Bischof Aichern und Superintendent Eichmeyer.
Trotz Rückschlägen in der Ökumene – wie die Diskusssion um den Gottesdienst für die Kaprun-Opfer im Salzburger Dom – ist die Ökumene gefestigt. Das erklären Bischof Maximilian Aichern und Superintendent Hansjörg Eichmeyer gemeinsam bei der Jahreskonferenz der Religionslehrer für höhere und mittlere Schulen. Bischof Aichern dankte den christlichen Kirchen für die gegenseitige Bereicherung. In ÖÖ verlaufe das Miteinander sehr vertrauensvoll, so der Bischof.
Evangelische und katholische Teilnehmer/innen an der Religionslehrertagung halten in einer gemeinsamen Stellungnahme fest: „Der Geist Gottes, der uns verbindet, drängt uns in Kirche und Schule aufeinander zuzugehen.“Mehr als die lange Liste ökumenischer Aktiviäten in Oberösterreich sagt ein Ereignis im Vorfeld der Trauerfeier für die Seilbahn-Opfer in Wels aus: Bischof Aichern holte den Superintendenten von seiner Wohnung ab. Die beiden fuhren gemeinsam zum Gottesdienst. Josef Wallner