Mehr als 14.000 Besucher/innen strömten vom 23. bis 26. November in den Ursulinenhof in Linz. Ihr Ziel waren die Spieletage 2000. Zum vierten Mal lud das Landesjugendreferat zu dieser größten Spiele-Informations- und Ausprobier-Veranstaltung. 1.000 Brett- und Computerspiele konnten getestet werden, wovon die Besucher/innen reichlich Gebrauch machten.
Landesjugendreferent Mag. Reinhard Arnreiter stellte einen Trend hin zu Brettspielen fest, die man in der (familiären) Runde spielen kann. Bei den Computerspielen waren besonders die Geschicklichkeitsspiele gefragt. Sie kommt nicht von ungefähr diese Lust am Spiel: Die Verlage – ob Abacus, Amigo, Goldsieber, Haba, Hans im Glück, Klee, Kosmos, Piatnik, Ravensburger (inkl. alea), Schmidt ... – bringen jährlich reizvolle Neuerscheinungen auf den Markt. Das gilt sowohl für die Gestaltung der Spiele als auch für die Spielmaterialien und den Spielwitz . Wir bringen demnächst ausführliche Spielbesprechungen, heute knappe Tipps aus den Beobachtungen der Spieletage:
- Die anspruchvollsten Spiele haben oft ausführliche Regeln. Sich diese genau zu lesen, lohnt sich, braucht aber Zeit: Vom Umfang des Regelheftes lässt sich beim Spielekauf auf die Kompliziertheit des Spieles schließen. - Eine fröhliche Spielrunde kann zur entnervten werden, wenn ein neues Spiel noch keiner kennt. Weil im Spiel immer nur eine Regel ist, kann sie auch nur eine/r studieren. Das kann den anderen zu lange dauern: Vor einem Spieleabend sollte sich jemand schon ins Spiel eingelesen haben, es erklären können. - Kurze Regeln bedeuten aber noch nicht kurzes Spiel: Auf den Spieleschachteln ist fast immer auch die (Mindest)Dauer eines Spieles angegeben.