Mit einer Fragebogen-Aktion wollte die Pfarre Maria Puchheim mehr über die Anliegen der Bevölkerung wissen.Jugend und Randgruppen sind der Pfarrbevölkerung besondere Anliegen. Das ist das Ergebnis einer Befragung Ende 2000. Der Fachausschuss Wohnviertel hat die Fragebogen-Aktion organisiert. Anlass war die veränderte Struktur in der Pfarre. Innerhalb weniger Jahre sind auf engstem Raum einige Häuser mit Eigentums- und Mietwohnungen entstanden. Die Pfarre findet dort schwer Zugang zu den Menschen, weil manche nur kurz hier bleiben oder kaum an der Pfarre interessiert sind. Die Messen in Maria Puchheim sind aber gut besucht, weil die Pfarrkirche gleichzeitig eine Wallfahrtskirche ist. Die Liturgie wurde bei der Befragung auch positiv bewertet.Die Fragebögen wurden mit den Pfarrblättern ausgeteilt. Von mehr als 1000 kamen etwa 150 ausgefüllt zurück. Das sind zwar nur rund 12 Prozent, aber der Pfarrgemeinderat ist zufrieden. „Es ist schon wichtig, dass diese Leute merken, sie sind Pfarre und sie sind uns nicht egal“, sagt Christine Niedermaier, Obfrau des Fachausschusses Wohnviertel. An der Erfüllung der Wünsche wird schon gearbeitet: Der Kinder- und Jugend-Ausschuss organisiert Workshops zur Firmvorbereitung, die Pfarre anerkennt auch die Bedeutung des offenen Jugendtreffs. Die Pfarrblatt-Austräger/innen werden miteinbezogen zu überlegen, wie die Pfarre Personen erreichen kann, die zugezogen sind oder das Haus nicht verlassen können.