Wenige Tage vor dem sechsten Störfall im Atomkraftwerk Temelin organisierten oö. Anti-Atom-Aktivisten eine „Aufweckfahrt“ mit etwa 160 Autos in Linz. Die Route führte von Urfahr über die Donau zum Alten Rathaus und zum Landhaus.
An Bürgermeister-Stellvertreter Nöstlinger und Landeshauptmann Pühringer wurden Botschaften übergeben. Diese versicherten ihrerseits, sich aktiv am Widerstand zu beteiligen. Der Linzer Bevölkerung sollte mit der Fahrt deutlich gemacht werden, dass die radioaktive Wolke auch an der Donau nicht Halt macht. Den Weg säumten viele Linzer. Ein Blitzlicht: Drei ältere Damen harrten am Hauptplatz aus und winkten lange zustimmend der Autokolonne zu.