In Österreich werden jedes Jahr etwa zehn Kinder mit der erblichen Stoffwechselkrankheit Mukopolysaccharidose (MPS) geboren. Ihnen steht ein kurzes Leben und ein qualvoller Tod bevor. Es fehlt ihnen ein lebensnotwendiges Enzym. Nun aber gibt es Hoffnung – eine Enzym-Ersatz-Therapie, sagt die Gesellschaft für Mukopolysaccharidosen. Der zwölfjährige Christoph wird diese Therapie als erstes österreichisches Kind erhalten. Er wurde als eines von weltweit fünf Kindern für einen klinischen Versuch in Oakland ausgewählt und konnte noch im abgelaufenen Jahr in die USA fliegen. Mindestens sechs Wochen wird er dort bleiben müssen. Die Gesellschaft bittet daher um finanzielle Unterstützung des Aufenthaltes.