CSI (Christliche Solidarität international) und ai (amnesty international) laden die Pfarren ein, eine „Kerze der Hoffnung“ anzuzünden. Mit ihr soll an die Opfer von Menschenrechtsverletzungen gedacht werden. Die Gläubigen werden eingeladen – wie etwa in Pucking – für die verfolgten Menschen zu beten.In der Pfarrkirche Pucking brennt seit dem Fest des Schutzpatrons der Gefangenen, dem hl. Leonhard (6. November), die „Kerze der Hoffnung“. Sie ist fast ein zweites „ewiges Licht“; ein Zeichen der Hoffnung und ein Licht der Menschlichkeit. CSI und ai legen dazu auch Aktionskarten auf, um die Möglichkeit zu geben, sich konkret für verfolgte Mitmenschen einzusetzen. Auch Infoständer aus Plexiglas (DIN A4) gibt es. Alle 14 Tage kommen neue Fallbeschreibungen und Aktionskarten. Bis Ende Jänner brennt die Kerze der Hoffnung für Shigaldy Atakov in Turkmenistan. Er, ein fünffacher Familienvater, ist Mitglied einer baptistischen Gemeinde und wurde vor mehr als zwei Jahren inhaftiert, gefoltert und in Einzelhaft gesteckt. Die Kerze der Hoffnung brennt auch für religiös verfolgte Menschen in Vietnam: Katholische Ordensbrüder, Mitglieder einer protestantischen Hauskirche und den Patriarchen der Vereinigten Buddhistischen Kirche von Vietnam.
Wer sich dieser Aktion anschließt, möge sich mit Sr. Doris von der ai-Gruppe Religionsgemeinschaften, Mailsweg 2, 6094 Axams in Verbindung setzen.