Zu einem gemeinsamen Friedensgebet um die Einheit in der Pfarre hatte die Christliche Solidaritätsgruppe Leonding (CSI) für Montag, 29. Jänner geladen. Rund 35 Pfarrrangehörige waren der Einladung gefolgt.Der Hintergrund: Nach jahrelangen Konflikten im Zusammenhang mit der Person Pfarrer Johann Kritzingers kündigte die Diözesanleitung einen Wechsel in der Pfarrleitung an. Während der Pfarrer in seinem jüngsten Pfarrbrief von „Schmähungen“ und „Rufmord“ spricht und seine persönliche Situation mit dem Kreuzweg Jesu vergleicht, werfen ihm andere einen schlechten Umgang mit Mitarbeiter/innen vor. Durch den Konflikt ist das Klima in der Pfarre sehr schlecht geworden. Laut Auskunft der Pfarrgemeinderats-Obfrau bleiben auch zunehmend mehr Leute vom Sonntags-Gottesdienst fort beziehungsweise wechseln in andere Pfarren. Mit dem Friedensgebet wollte CSI-Leonding einen Impuls auf Versöhnung hin setzen. Tatsächlich fanden sich unter den Betenden Leute beider „Lager“ in der Pfarre. Für Montag, 12. Februar, 19 Uhr, ist ein neuerliches Friedensgebet in der Alten Pfarrkirche angesetzt. „Wer anderen nicht vergeben kann, reißt eine Brücke ein, über die er selbst gehen muss“, heißt es dazu auf der Einladung.
Kremsmünster
In eine „Talentekartei“ können sich Pfarrangehörige mit ihren besonderen Fähigkeiten eintragen lassen. Sie geben damit zugleich bekannt, dass sie zu bestimmten Diensten in der Pfarre bereit sind. Je nach Talent, Interresse und Kenntnis sollen diese Leute dann bei Bedarf von anderen ganz formlos angesprochen und um Hilfe gebeten werden können. Der Pfarrgemeinderat möchte in in der kommenden Zeit das Bewusstsein der Leute für ehrenamtlichen Einsatz sensibilisieren.