Rätselhafte Grabbeigaben beschäftigen die Archäologen beim Kloster Waldhausen. Sie konnten Gräber aus der Hussitenzeit freilegen. Die Hussiten zerstörten das Kloster im 15. Jahrhundert zwei Mal, jedesmal wurde das Kloster danach wieder aufgebaut. In den Gräbern fanden die Wissenschafter neben Skeletten auch Tontöpfe, deren Inhalt noch nicht identifiziert werden konnte. Grabbeigaben bei christlichen Bestattungen waren auch im Mittelalter nicht alltäglich. Spekulationen gibt es über die Toten selbst. In den Überresten der Kleidung wurden Goldfäden gefunden, vielleicht handelt es sich um Pröpste des Stiftes oder um reiche Gönner.