„Ich freue mich auf den Pfarrfasching. Da kann ich einmal herzlich lachen“, erzählt Frau Herta. Schade, dass Herta sonst offensichtlich wenig zu lachen hat ... denn es wäre sehr gesund. Das ist wissenschaftlich erwiesen: Lachen stärkt das Immunsystem und regt die Ausschüttung von Glückshormonen an.
Lachen löst vieles aus: Bis zu 80 Muskeln werden aktiv (sogar die Blasenmuskulatur ist betroffen – wie manche/r weiß!). Außerdem wirkt Lachen belebend auf Herz und Kreislauf sowie die Seele. Ernsthaft wird in Seminaren vermittelt, dass man schon auf dem Weg zum „Besser-aufgelegt-Sein“ ist, wenn man nur die Mundwinkel bewusst leicht nach oben zieht. Auch wenn das lächerlich klingt, lohnt sich das Ausprobieren unter dem Motto: Nutzt’s nichts – schadet’s nichts.
Dass wir weniger als vor 40 Jahren lachen, ist traurig, aber leicht zu ändern. Das Motto des hl. Don Bosco: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“, kann ein Wegweiser sein, wenn es wieder einmal gar nichts zu lachen gibt.