Woher kommt der Blumenschmuck? Ein Drittel der Rosen und Nelken stammt aus Ländern des Südens. Mitten im Winter gehen Millionen Blumen über den Ladentisch. Alleine zum Valentinstag wurden in Österreich 20 Millionen Schnittblumen und 12 Millionen Topfpflanzen verschenkt – ein Viertel des Jahresumsatzes, sagt das Klimabündnis Österreich. Die Blumenzucht verbraucht Pestizide und Düngemittel. In den Staaten der „Dritten Welt“ wird dies zusammen mit dem hohen Energieverbrauch zu einem großen Problem. „Aus ökologischer Sicht kommen sowieso nur regional erzeugte Blumen aus Biobetrieben, die ohne beheizte Gewächshäuser produzieren, in Frage.“ Nur: In Österreich gibt es nicht viele davon. Treibhauseffekt, Umweltbelastung und schwere Akkordarbeit, meist von Frauen, stehen hinter den Blumen.
Länger arbeiten.
Ein Fünftel der Teilzeitbeschäftigten wünscht sich eine längere Wochenarbeitszeit. Dies geht aus einer Untersuchung hervor, die die Statistik Austria durchführte. Männer mit Teilzeitarbeit haben diesen Wunsch stärker als Frauen.
Unselbstständig Erwerbstätige.
3.073.372 unselbstständig Erwerbstätige zählte der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger zum Stichtag 31. Jänner 2001. Oberösterreich legte bei der Beschäftigtenzahl am kräftigsten zu.
Keine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten.
„Keine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten auf unserem Rücken – auch wir haben Familien“ war das Motto einer Protestaktion im Bezirk Grieskirchen. Die Christlichen Gewerkschafter des Bezirks und der Peuerbacher Kaufmann Dr. Josef Schmidauer samt seinen Angestellten wandten sich damit gegen die Liberalisierungspläne von Minister Bartenstein.
Anti-Matsch-Tomate patentiert.
Das Europäische Patentamt hat ein umstrittenes Patent auf einen gentechnisch veränderten „Anti-Matsch-Paradeiser“ bestätigt, meldet die Austria Presseagentur. Patentinhaber ist die vom US-Agrarkonzern Monsanto aufgekaufte Firma Calgene. Die Paradeiser sollen haltbarer sein und länger frisch aussehen. Greenpeace sagt, das Patent erstreckt sich auch auf Weizen, Orangen, Karotten, Erdäpfel, Tabak ...
Geld für die Entwicklungszusammenarbeit.
Österreich muss seine Ausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit erhöhen, fordert die oö. SPÖ-Nationalratsabgeordnete Inge Jäger. Der Anteil wird auf 0,21 % sinken, obwohl die Außenministerin im Herbst eine Stabilisierung auf dem ohnehin niedrigen Niveau von 0,23 % zusagte. Der EU-Durchschnitt liegt bei 0,33 %. Die Kluft zwischen Arm und Reich in der Welt wächst. Die Weltbank sagt, die Armutsbekämpfung hat bis 2015 Vorrang!