Einfachste Hygieneartikel fehlen, Schubhäftlinge werden unzureichend medizinisch behandelt, nicht einmal die gesetzlich vorgeschriebene eine Stunde tägliche Bewegung im Freien ist garantiert. Diese Kritik geht aus dem Bericht der Internationalen Helsinki-Förderation hervor. Die Haftbedingungen in Österreichs Schubhaftgefängnissen müssen verbessert werden, fordert daher „SOS-Menschenrechte“.Der ÖVP-Abgeordnete Mag. Helmut Kukacka nahm den Bericht der Helsinki-Förderation zum Anlass, um „Immigration Centers“ nach englischem Vorbild zu fordern. Schubhaft sei keine Strafhaft. Diese „Einwanderer-Zentren“ könnten auch private Sicherheitsdienste führen.