Pastoralrat dankt dem Landtag für den Sonntags-Verfassungsschutz. Leitlinien für Seelsorge in der Zukunft werden erarbeitet.
Seinen Dank an den Oberösterreichischen Landtag hat der Pastoralrat der Diözese Linz letzten Samstag ausgesprochen. Der Landtag hatte bereits am 7. Dezember den freien Sonntag in der Landesverfassung verankert.
Ebenso dankte der Pastoralrat bei seiner Frühjahrs-Vollversammlung den rund 300 Gemeinden, die sich der „Allianz für den Sonntag“ angeschlossen haben.
In vier Arbeitsgruppen wird zur Zeit an den seelsorglichen Leitlinien für die Zukunft der Diözese Linz gearbeitet. Gegenüber dem jetzigen Stand muss die Diözese Linz in Zukunft pro Jahr rund 30 Millionen Schilling einsparen. Wo das geschehen kann und wo neue Schwerpunkte für die Zukunft gesetzt werden sollen, darüber wird zur Zeit auch in den Dekanaten diskutiert. Noch im März stehen in Enns, Unterweißenbach und Wels entsprechende Versammlungen an. Bis Sommer 2002 sollen Ergebnisse vorliegen, wie das „Netzwerk Kirche“ in der Diözese Linz künftig gestaltet werden soll.
Bischof Maximilian Aichern ermunterte vor dem Pastoralrat erneut, die Kirchen – „wie dies in erfreulicherweise in Oberösterreich mehr als an anderen Orten der Fall ist“, während des Tages offen zu halten. Die letzte Märzwoche möge man als spirituelle Woche der Vertiefung möglichst von Arbeitssitzungen frei halten.