Die „Halsbacher Passion“ wurde im Jubiläumsjahr 2000 so eifrig besucht, dass sie auch heuer wieder am Programm steht. Bei der „Passion 2001“ wird sakrale Musik auch in Linzer Kirchen erklingen.
3500 Besucher/innen zählte das kleine Dorf Halsbach (15 km von Burghausen) letztes Jahr bei den Aufführungen der „Halsbacher Passion“. Der Passauer Altbischof Franz Xaver Eder hat die Schirmherrschaft zur Passion übernommen, weil er um die „engagierte, religiös geprägte Kulturarbeit für das Land“ weiß. Die „Halsbacher Passion“ will kein herkömmliches Passionsspiel mit der Leidensgeschichte Jesu Christi sein. Die Leid - und Schmerzerfahrung geschundener Menschen wird mit dem Heute verknüpft. Ein Bezug zur Gegenwart soll erkennbar sein. Das Oratorium aus dem 18. Jahrhundert wurde zweimal überarbeitet und auf zwei Stunden Spielzeit gekürzt. In Linz setzt „Musica Sacra“ gemeinsam mit dem Brucknerhaus den im Vorjahr erstmals veranstalteten Konzertzyklus „Passion 2001“ in der vorösterlichen Zeit fort. In den Linzer Kirchen laden Passionswerke von Barock bis zur Gegenwart zu Augenblicken des Innehaltens ein. J. S. Bachs Matthäus-Passion unter der Leitung von Franz Welser-Möst macht am 3. April um 19 Uhr den Anfang im Brucknerhaus.