Nur ein paar schwarze Schafe waren es. Die Bauern und Bäuerinnen müssten jetzt zusammenhalten gegen die bösen Medien und die gemeine EU und das Vertrauen der Konsumenten müsse wieder gewonnen werden... So sieht Maria Vogt, die Obfrau des Frauenarbeitskreises der Österreichischen Bergbauernvereinigung, die derzeitig vorherrschende Stimmung.
Aber, so folgert sie, „es geht auf keine Kuhhaut, was in der Agrarpolitik zur Zeit los ist“. Sie fordert, dass die verschiedenen Formen der Landwirtschaft in Österreich ihre Leistungen für die Gesellschaft und Umwelt offen legen und danach gefördert werden. Es sei schlimm, wenn die Bäuerinnen und Bauern in Richtung Intensivierung durch die Agrarpolitik gedrängt werden. Wenn die Folgekosten (Wasseraufbereitung, Rohstoffverbrauch, BSE, Schweineskandal, Klima, Verringerung der Artenvielfalt...) mit Kostenwahrheit auf die Preise geschlagen würden, wären Bio-Produkte nicht teurer...