Vier Spiele für Kinder/Jugendliche ab zehn Jahren: Bei aller Verschiedenartigkeit haben sie eines gemeinsam – Taktik ist gefragt.
„Die Kaufleute von Amsterdam“ entführen ins 17. Jahrhundert. Amsterdam ist reich, der Handel floriert. Den Reichtum sollen auch die Spieler mehren, indem sie bei den Wertungen durch geschicktes Platzieren von Handelsplättchen zu den zwei einflussreichsten Händlern gehören. Sie müssen drei „Spielplätze“ im Auge behalten: die Stadt Amsterdam, wo sie Häuser errichten, die Warenbörse und Handels-niederlassungen in Übersee.
„M“ ist ein Karten-Legespiel mit einfachen Regeln: Im Spiel sind 90 quadratische Kärtchen mit jeweils drei Merkmalen: Farbe, Symbol und Zahl. Man muss so legen, dass mindestens ein Symbol mit der/den angrenzenden Karte/n übereinstimmt. An je mehr benachbarte Karten man legen kann, desto einträglicher ist dies. Ist eine Reihe voll, muss sie unter gewissen Voraussetzungen aufgelöst werden. Da sollte man die fettesten Karten – aber nur in zwei Farben – erobern.
„Die Weinhändler“ fahren mit dem Raddampfer auf der Loire, legen da und dort an, transportieren Passagiere und Weinfässer und verdienen damit Geld ...Eine Zeitreise als Kunstsammler durch die Kontinente treten die Spieler bei „Time Pirates“ an. Sie versuchen in verschiedenen Epochen unterschiedliche Artefakte zu sammeln und so die nötigen Zahlungsmittel für den Kauf von Kunstschätzen zu bekommen.
Die Kaufleute von Amsterdam, Reiner Knizia, Jumbo-Spiele, 3–5 Spieler, 90 Minuten, Richtpreis: S 410,– „M“, Martin Schlegel, Abacus-Spiele, 3–6, 60 Minuten, S 220,–. Die Weinhändler, Dominique Erhard, Piatnik Spiel, 2–6, 60 Min., S 340,–. Time Pirates, Alan Moon, Piatnik, 3–6, 60 Minuten, S 340,–.