Zu einem Gedenkgottesdienst für die Glaubens-Märtyrer des 20. Jahrhunderts in Oberösterreich lädt die Diözese Linz am Freitag, 23. März, um 19 Uhr in den Linzer Mariendom ein. Bischof Maximilian Aichern wird den Gottesdienst leiten. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Gebet und Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.
Partner für Hörbeeinträchtigte
Auf großes Interesse stießen die Informationstage über Schwerhörigkeit in der Linzer Stadtpfarre Urfahr. Zu den Höhepunkten der Veranstaltung zählten die Referate von Vortragenden, die selbst hörbehindert sind: Hans Neuhold, Präsident des österreichischen Schwerhörigenbundes, sprach über Schwerhörigkeit im Alter und den Umgang mit Freunden und Lebenspartnern. Über Grenzen erkennen, mit ihnen leben und sie überschreiten referierte die Psychotherapeutin Dr. Gertraud Cermak. Das nächste Treffen der Selbsthilfegruppe für Schwerhörige und ihre Angehörigen ist am Mi., 28. März 2001, um 14 und um 19 Uhr in der Stadtpfarre Urfahr (Informationen: Tel. 0732/73 10 95).
Zur Kritik an H.-Potter-Büchern
Die über Medien verbreitete Kritik an den Harry-Potter-Büchern teilt die diözesane Büchereistelle nicht. Die heftige Ablehnung der beliebten Bücher komme aus Kreisen, die die Bücher nur vom Hörensagen kennen, meint die Leiterin der Bibliotheksfachstelle, Mag. Maria Fellinger-Hauer. Die Harry-Potter-Bücher gehörten zur neueren fantastischen Literatur, wie etwa „Die kleine Hexe“, „Alice im Wunderland“ oder „Momo“. Magie in der Literatur sei nicht einfach negativ zu bewerten, man müsse sonst ja auch Sagen, Märchen oder gar Goethes „Faust“ ablehnen.