Benedikt ist auch in unserer Zeit sehr lebendig. Als Kirche und Abendland verdanken wir ihm und seinen Orden sehr viel. Diese Erfahrung machten die 42 Teilnehmer/innen an der Kirchenzeitungs-Pilger- und Kultur-Leserreise „Auf den Spuren des hl. Benedikt“ in der vergangenen Woche. Die Anregung zur Fahrt war von Bischof Maximilian Aichern gekommen, der selbst an der Reise teilnahm und nur wegen der Amtseinführung des Nachbarbischofs in Budweis einen Tag früher zurückfliegen musste. Höhepunkte der Reise waren Gottesdienste in der Geburtskirche von Benedikt in Nursia (Norcia, wo Bischof Aichern Ehrenbürger ist), in Montecassino und in der Basilika der hl. Scholastika in Subiaco, wo unser Bischof 1959 mit fast 30 Jahrgangskollegen zum Priester geweiht wurde. Der Bischof zeigte an vielen Beispielen auf, dass die Regel des hl. Benedikt nichts an Aktualität verloren hat. Stabilität und Beheimatung in der Kirche können auch heute zu einem optimistischen Glauben verhelfen. Wichtig seien der Gemeinschaftsbezug, Gastfreundschaft und Friedensförderung sowie das Bemühen um einen Weg der Mitte.