Als Betroffene des Hochrisiko-Reaktors Temelin fordert das „Aktionskomitee Stop Temelin“ (Obmann Mag. Josef Neumüller) von der Bundesregierung die Offenlegung sämtlicher Unterlagen Tschechiens zur Umweltverträglichkeitsprüfung. Auch ein Bericht über sämtliche Störfälle wird eingemahnt. Die Enttäuschung über den bisherigen Verlauf der säumigen Umsetzung des „Melker Abkommens“ durch Tschechien könne dazu führen, dass die nächste größere Ansammlung an der Grenze zu Tschechien zur Wiederaufnahme der Grenzblockaden fürhen können. Am 3. April, 18.30 Uhr (nach Redaktionsschluss), setzte das Aktionskomitee jedenfalls eine Protestaktion an der Grenze an.