Großes Interesse fand die Diskussionsveranstaltung zum Thema „Sterbebegleitung“ Ende März, die im Rahmen der Magdalena-Gespräche des OÖ. Zukunftsforums der ÖVP Oberösterreich stattfand. Mehr als 300 Besucher/innen waren gekommen. Für die Salzburger Landesrätin und Obfrau der Hospizbewegung Salzburg, Maria Haidinger – sie hielt das Hauptreferat des Abends –, ist Sterbehilfe eine „Bankrotterklärung unserer Gesellschaft, zugleich aber auch ein Aufschrei der Angst vor Schmerzen in der Endphase einer tödlichen Krankheit“. Die Ausbildung der Ärzte in Richtung Schmerztherapie müsse verbessert werden. Die Landesrätin wünscht eine Förderung der mobilen Sterbebegleitung, wofür auch ökonomische Gründe sprechen. Landesrat Walter Aichinger sprach sich für eine entsprechende Schulung von Ärzten und Pflegepersonal aus. Die Zielsetzungen haben sich bei sterbenden Menschen geändert: An Stelle von Heilung treten Betreuung und Begleitung in den Vordergrund. Generalvikar Prälat Josef Ahammer moderierte die Veranstaltung. Er plädierte für eine „aktive Lebenshilfe“ anstelle von Sterbehilfe. „Es muss alles getan werden“, meinte der Generalvikar, „damit Patienten bis zum letzten Atemzug wirklich leben können.“