Ausgabe: 2001/17, St. Lukas, Tschernobyl, Weißrussland, Kinder, Bau, Patenschaft, Dominikanerschwestern
24.04.2001
- Kirchenzeitung der Diözese Linz
Im Minsker Vorort Borowljani errichtet die Caritas ein Zentrum für schwer kranke Kinder und für Menschen mit Behinderungen. Kirchenzeitungsleser/innen haben geholfen, dass dieses Projekt überhaupt entstehen konnte. Über 1,5 Mio Schilling haben Sie bereits 1996 für dieses Projekt gespendet. Danke dafür! Doch dann kam das Projekt wegen der schwierigen politischen Lage ins Stocken. Zusammen mit der Caritas Linz und Minsk haben wir nicht locker gelassen. Jetzt ist der Fertigbau gesichert. „St. Lukas“ wird das Zentrum heißen, Dominikanerschwestern übernehmen die Betreuung. In zwei von insgesamt fünf Häusern werden schwer kranke Kinder mit ihren Müttern Aufnahme während langwieriger Spitalsbehandlungen finden. Menschen aus entfernten Gebieten haben sonst keine Chance auf ambulante Behandlungen. Für zwei weitere Häuser übernahm die Linzer „Caritas für Menschen mit Behinderung“ die Patenschaft. Sozialarbeiter und Eltern behinderter Kinder werden hier geschult. 40 Bewohner/innen finden in St. Lukas gleichzeitig Aufnahme. Ein Tropfen auf den heißen Stein, 15 Jahre nach Tschernobyl.
Weitere Berichte dazu finden Sie in den nächsten KIZ-Ausgaben.