Am 26. April 1986, vor 15 Jahren kam es zur Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Seit damals ist das Thema Atomstrom in Österreich out. Die Menschen wollen eine risikoarme Energiegewinnung. Der Widerstand gegen die Atomlobby, die die Angst der Menschen ignoriert, ist groß. Temelin ist das aktuellste Beispiel dafür. Am Freitag, 27. April wird es ab 18 Uhr am Grenzübergang Wullowitz daher wieder eine Protestveranstaltung mit internationaler Beteiligung geben.
Die Tschernobyl-Katastrophe hat vor allem der Bevölkerung in der Ukraine und Weißrussland einen dicken Strich durch eine gute Zukunft gemacht. Die Krebsrate etwa vervielfachte sich. Europa ist zur Hilfe aufgerufen. So begannen auch Kirchenzeitungs-Leser/innen vor fünf Jahren, ein Hilfsprojekt der Caritas Linz in der Nähe von Minsk für krebskranke Kinder und ihre Mütter zu unterstützen. Nächstes Jahr wird es eröffnet. Und wir bitten in dieser Nummer um Ihre weitere Mithilfe.