Die Israelitische Kultusgemeinde Linz lud gemeinsam mit dem Forum St. Severin/KAV am 3. Mai zur Begegnung in die Synagoge in Linz. Prof. DDr. Günter Rombold und Oberrabbiner Paul Chaim Eisenberg führten in die Geschichte des Bilderverbotes in Religionen ein. Dieses werde verständlich vor dem Hintergrund, dass bis zur Neuzeit Bildnisse kaum als Kunst, sondern unter dem Anbetungsaspekt betrachtet wurden. Bilderstürme – bis zur jüngsten Zerstörung von Buddha-Statuen – wären die falsch verstandene Reaktion auf das Bilderverbot. Es ginge vielmehr darum, das Göttlich-Unverfügbare nicht verfügbar machen zu wollen. Auch Bischof Aichern und Superintendent Eichmeyer nahmen an der Begegnung teil.